Krawatte pink
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Krawatte türkis-weiß
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Krawatte grau-beige
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Krawatte mittelgrau
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Krawatte silber-türkis
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Krawatte silber-grau
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Krawatte grau-silber
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Krawatte creme
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Baumwollkrawatte dunkelgrau
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Krawatte bronze
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Krawatte lila
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Krawatte mittelblau
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Krawatten – Accessoire mit Tradition

Krawatte und Fliege haben eines gemeinsam: Sie begannen ihre „Karriere“ beim Militär. Es gibt hier mehrere Ansätze, so zum Beispiel den, dass lange bevor sich die Uniformen unterschieden haben, die Offiziere aus den verschiedenen Militärbereichen durch Halstücher, die sich schließlich zur Fliege verkleinerten, gekennzeichnet waren. Dies war offenbar weit verbreitet, denn es sind entsprechende Bilder von nahezu allen Armeen der Welt bekannt. Eine weitere Herleitung bezieht sich auf Einheiten der Heere, heute würde man von Sondereinsatztruppen sprechen, die makabererweise feste Tücher um den Hals trugen, an denen man sie aus der Gefahrenzone zerren konnte, wenn sie selbst nicht mehr laufen konnten. Das Tuch zeichnete den Soldaten also als Angehörigen einer Sondereinheit aus, der, so wird ebenfalls erzählt, so über alle Maßen mutig war, dass er sich mit dem eigenen Tod bereits abgefunden, und daher einen stilisierten Henkersstrick um den Hals hatte. Das Wort „Krawatte“ kommt aus dem Französischen. Man erzählt sich, dass Ludwig XIV sie zum ersten Mal bei den Offizieren des kroatischen Militärs gesehen haben soll, die im 17. Jahrhundert sein berühmtes Schloss besuchten. Der Sonnenkönig, großer Modefreund und zu gleich sehr auf seine Männlichkeit bedacht, soll so angetan von diesem neuartigen Accessoire und dessen Symbolgehalt der Kroaten gewesen sein, dass er sie ab sofort ebenfalls trug und ihr ihren Namen gab. Der Bourbonenkönig war einer der ersten Trendsetter im besten Sinne, und so trat das militaristische Accessoire seinen Siegeszug durch die Adelshäuser Europas an. Aus edlem Stoff und als Ausdruck für exquisiten Geschmack, hoben sich mit ihr schon bald die adeligen Männer von den „Gemeinen“ ab. Da er Schmuck sehr liebte, ist auch davon auszugehen, dass die Krawattennadel auf den Sonnenkönig zurückgeht. Er schmückte seine Halstücher mit auffälligen Broschen, die als „Urahnen“ der heutigen, dezenten aber oftmals aussagekräftigen Krawattennadel gelten. Eine weitere Herleitung können Abzeichen und Orden sein, die Offiziere verliehen bekamen und die an der Krawatte getragen wurden. Vermutlich ist beides richtig, denn bis heute gibt es zwei klare Stilrichtungen bei Krawattennadeln und -clips: schlicht und puristisch oder elegant und nobel. Manche sagen auch, der Clip geht aufs Militär zurück, die Nadel auf den französischen Herrscher.

Materialien gibt es viele

Die „echte“ Krawatte wird aus längs gewebter Seide hergestellt. Die Längswebung hat sich deshalb durchgesetzt, weil der so gefertigte Stoff auch unter Wringung und Zug am besten die Form behält. Er franst nicht aus und die Faserstruktur sorgt dafür, dass die Form lange erhalten bleibt. Natürlich gibt es auch Exemplare aus anderen Stoffen sowie Kunstfasern, doch wer sich stilecht ausstatten möchte, hat zumindest drei Seidenkrawatten im Schrank: eine gemusterte für zwanglose Veranstaltungen, zwei einfarbige für formelle Anlässe. Üblicherweise gilt: je heiterer der formelle Anlass, um so heller die Krawatte. Bei hellen Farben sind kräftige Farbtöne den Aktiven eines solchen Anlasses vorbehalten, also bei einer Hochzeit etwa den Trauzeugen oder den Vätern und Brüdern des Paares. Unbeteiligte Gäste tragen gedeckte Krawattenfarben. Wie so viele „Do‘s and Don‘ts“ in der Mode, steht das nirgendwo geschrieben, aber trotzdem weiß man das und hält sich daran. Viele Herren sind davon überzeugt, dass der Schlips das „redseligste“ unter den Accessoires ist. Jeder Form und jeder Farbe ist eine stille Botschaft zugeordnet. Da sie nahe am Kopf und am Herzen ist, wird hier bewusst oder unbewusst ein deutliches Statement abgegeben. Dies wird vor allem klar, wenn Krawatten in Vereinsfarben oder mit Logos getragen werden. Im Geschäftsleben darf es dann auch einmal ein Schlips aus Wolle oder Baumwolle sein. Die in den Achtzigern so gefragte Lederkrawatte hingegen gilt immer noch als „no-go“. Inzwischen sind auch sehr schmale oder sehr breite Krawatten nicht mehr gern gesehen, es hat sich eine Art Normmaß entwickelt. Üblicherweise sind Krawatten 145 cm lang, überlange Exemplare kommen auf 155 cm. Noch in den neunziger Jahren musste die Spitze der Krawatte auf dem Hosenbund aufliegen, inzwischen wird sie in etwa eine Handbreit über dem Gürtel getragen.

Stil-Falle – Die Krawattenform

Grundsätzlich gibt es alles von breit zu schmal, unten gerade und auch unten spitz. Im Moment geht der Trend eher zu mittleren bis schmalen Krawatten. Vom ganz dünnen Schlips sollte abgesehen werden, er wurde in den Achtzigern zum Kult und galt ab den Neunzigern in den USA als stilles Erkennungsmerkmal für Homosexuelle. Bei der Krawattenbreite gilt: Sie sollte zur Breite des Oberkörpers passen. Ein schmaler, großer Mann mit breiter Krawatte wirkt ungewollt komisch, ein breit gebauter Mann mit eher schmaler Krawatte erweckt den Eindruck, er trauert seiner Jugend nach oder will sich gerne kleiner machen. Sehr selten sieht man noch Krawatten, die an den Enden gerade geschnitten sind. Achtung: Sie wirken immer irgendwie gedrungen, wenn Sie so einen Schlips tragen. Wenn Ihnen das spitze Ende zu symmetrisch ist, gibt es auch Exemplare, die runder, weniger dreieckig auslaufen. In Zeiten des Kalten Krieges sollen angeblich Spione Krawatten mit geradem Ende getragen haben. Warum ein Spion so etwas tun sollte, war er doch daran erkennbar, verrät die Überlieferung leider nicht.

Subtile Selbstauskunft – die Krawattenfarben

Wer schon einmal Politiker beobachtet hat, wird festgestellt haben, dass hier im Erscheinungsbild nichts dem Zufall überlassen wird. Nach dem Lesen dieses Absatzes wird Ihnen bewusst: noch nicht einmal die Wahl der Krawattenfarbe ist immer Geschmacksache und so manche bemerkenswerte Farbkombination zwischen Anzug, Hemd und Krawatte hat eine subtile unterbewusste Botschaft. Wer dieses Wissen nutzt, kann so manchen Faux-Pas vermeiden. So sollte zu einem Bewerbungsgespräch zum Beispiel keine rote Krawatte getragen werden. Sie symbolisiert Führungskraft und Dominanz. Kaum ein Personaler wird seinen „Chef“ einstellen wollen. Hier wäre blau (Zuverlässigkeit, Vertrauen) oder grün (Sozialkompetenz, Wachstum) die bessere Wahl. Auch rosa, die Farbe für Sanftmut und Offenheit schickt den richtigen Impuls. Bei Festen und Anlässen wird es etwas komplizierter. Es kommt darauf an, wie Sie zu den Feiernden stehen und um welches Fest es sich handelt. Die Farbe schwarz steht zum Beispiel für Täuschung und Trauer, aber auch für Individualismus. Weiß hingegen für Unschuld und Distanz. Brauntöne zeigen Familiensinn, Bodenständigkeit und Tradition an. Gelb steht für Optimismus und Freude. Orange zeigt Temperament und Kommunikationsfreude an. Auch Tatkraft und Innovation werden durch diese Farbe vermittelt. Lila Krawatten zeigen Religionsverbundenheit und Demut. Die Farbe Bordeaux zeigt Würde und Freundlichkeit, kein Wunder, das man oft ältere Herren mit dieser Krawattenfarbe sieht. Wenn Sie sich gar nicht entscheiden können, wählen Sie einen Grauton. Grau steht für Neutralität, Sachlichkeit und Konservatismus. Wenn Sie gemusterte Krawatten vorziehen gilt: weniger ist mehr. Subtile Muster wie etwa Streifen oder Punkte lockern die Krawatte auf. Doch wenn Sie zu auffälligen Mustern oder gar Bildern auf der Krawatte greifen, geht dieser Griff sehr leicht stilistisch daneben. Es sei denn natürlich, der Anlass erfordert geradezu eine solche „Stil-Sünde“. Dann sollten Sie nicht kleckern, sondern klotzen. Ebenso sind bei entsprechenden Veranstaltungen natürlich Krawatten im Vereinsmuster oder mit dem Firmenlogo angesagt. Wie bei allen Modefragen gilt: Das Outfit bildet die „Brücke“ zwischen dem Teilnehmer und der Veranstaltung. Beide Seiten müssen passen, damit der Stil getroffen wird.

Krawattenknoten – eine Wissenschaft für sich

Neben den Farben bestimmt auch der Knoten den Stil. Wussten Sie, dass es über 100 bekannte Varianten des Krawattenknotens gibt? Wir wollen hier nur die Bekanntesten vorstellen. Für, welchen sich der Mann schließlich entscheidet, hängt vom Halsumfang, der Dicke des Krawattenstoffes und auch vom Anlass ab. Die Knoten unterscheiden sich auch national, einige sind sogar nur für bestimmte Regionen typisch. Oft lässt sich am Knoten noch erkennen, ob ursprünglich ein Halstuch getragen wurde, welches mit der Zeit durch die Krawatte ersetzt wurde. Der klassische Windsor-Knoten gilt hier als die nobelste Form, die Krawatte zu tragen. Es gibt den halben, den vollen und den doppelten Windsor-Knoten. Er fällt recht dick aus und stellt einen echten Blickfang dar, sollte also perfekt beherrscht werden. Benannt ist dieser Knoten nach dem Duke Of Windsor, der ihn sehr gerne trug. Jedoch schreibt er selbst in seiner Autobiographie, dass die Benennung nach ihm ein Irrtum sei und der Knoten aus den USA stammt. Vermutlich ist der bescheidene Graf darum Namensgeber, weil er diesen aufwändigen und edlen Krawattenknoten bekannt gemacht hat. Daneben ist noch verbreitet der Four-in-Hand. Ein sehr gängiger und beliebter Knoten, dessen Herkunft nicht ganz geklärt ist. Manche sagen, er ist dem Knoten, mit dem Kutscher die vier Zügel verknoteten nachempfunden, andere behaupten, er sei entstanden als das Erkennungszeichen des Four-in-Hand-Clubs aus London. Für den „Dandy-Look“ unverzichtbar, denn er wirkt gewollt leger, na ja, schlampig. Ebenso geläufig ist der Pratt-Knoten. Er ist benannt nach einem Fernsehmoderator, der ihn häufig trug. Er wird auch Shelby-Knoten, nach seinem Erfinder, genannt. Der Manhattan- Knoten, der auch Grantchester-Knoten genannt wird, ist hier in Deutschland sehr weit verbreitet. Er kann sehr schnell gebunden werden und dürfte besonders deshalb im Business-Bereich so beliebt sein. Weitere bekannte Krawattenknoten sind: der Kelvin-Knoten, der kleine (auch: orientalische) Knoten, der Victoria-Knoten, der Cavendish-Knoten und der Hannoveraner-Knoten. Bestimmt ist Ihnen aufgefallen, dass die Knoten allesamt nach Gegenden, Herrscherhäusern oder namhaften Persönlichkeiten benannt sind. Das liegt an dem eingangs schon beschriebenen Aussagewert des jeweils gewählten Knotens. Es gibt sogar Kurse, in denen das Binden sämtlicher bekannter Knoten erlernt werden kann. Es haben sich regelrechte Familientraditionen entwickelt, welche Knoten denn nun genutzt werden. Früher sagte man einmal, ein richtiger Mann sollte mindestens vier unterschiedliche Krawattenknoten binden können.

Pflegetipps für die Krawatte

Schnell ist einmal etwas auf die Krawatte gekommen und ein Fleck entsteht. Seidenkrawatten sollten immer in die Reinigung gegeben werden, denn der Stoff, an sich unempfindlich, verzeiht einige Fehler überhaupt nicht. Auch auf die Färbung muss sorgfältig geachtet werden, sonst ist nicht nur der Rotweinfleck, sondern auch ein Teil des Musters oder der Farbe entfernt. Baumwoll- und Kunstfaserkrawatten können bei niedriger Temperatur von Hand gewaschen werden. Sie sollten jedoch keinesfalls in den Wäschetrockner sondern auf der Leine langsam trocknen. Viele Kunstfasern sind extrem hitzeempfindlich und auch Wollmischstoffe neigen dazu, sich zusammenzuziehen, wenn sie zu schnell trocknen. Letzteres ist sicherlich vor allem für Krawatten aus der Trachtenmode von Bedeutung. Wenn die Krawatte verknittert ist, sollte sie besser nicht gebügelt werden. Wirkungsvoller ist es, sie mit etwas Wasser einzusprühen und mit dem Fön zu trockenen. So verschwinden Falten und Kniffe. Im Schrank sollte die Krawatte nicht zusammengelegt, sondern locker aufgehängt werden. Es gibt Kleiderbügel mit Krawattenhaltern oder entsprechende Stangen, die an die Schranktür passen. Wenn Sie eine Schublade für Ihre Krawatten haben, legen Sie die Krawatte auf ein Stück dicke Pappe, dabei wird das untere Ende locker unter die Pappe gefaltet. Festes Falten oder Zusammenrollen sorgt bei längerem Lagern dafür, dass der Schlips die Lagerungsform annimmt und unter Umständen Stunden aushängen muss, um wieder gerade zu werden. Hier noch ein absoluter „Pflege-Geheimtipp“: Am Donnerstag vor Aschermittwoch sollten Sie Ihre Lieblingskrawatte im Schrank lassen. Am besten greifen Sie an diesem Tag zu dem „guten Stück“, welches Sie von der Schwiegermutter oder jener Tante, die sich viel zu kräftig schminkt und auch zu viel Parfüm trägt, bekommen haben. Der Grund: Es ist Weiberfasching! Es kann Ihnen also passieren, dass eine maskierte Frau Sie „überfällt“ und Ihnen die Krawatte abschneidet. Die von der Kette gelassenen Damen sammeln abgeschnittene Krawatten als Trophäen und je nach Gegend sind sie mit mehr oder minder großem Eifer dabei wenn es darum geht, Männern aufzulauern und ihnen die Krawatte zu rauben. Damit der traditionelle Spaß nicht sehr ärgerlich wird, „verstecken“ Sie Ihre Lieblingskrawatte am Besten vor den „Jägerinnen“.

Accessoires und Schmuck als gelungene Abrundung

Herrenschmuck ist oft ein „heißes Eisen“. Ketten, Hosenträger und Armbänder sind je nach Alter oder auch gesellschaftlichem Rang entweder ein „Must-Have“ oder ein „No-go“. Der klassische Schmucksatz des Herren besteht aus Uhr, Manschettenknöpfen und einer Krawattennadel. Bei Letzterer ist dem Clip der Vorzug zugeben, denn die Nadel kann auf dem Stoff der Krawatte unschöne Löcher hinterlassen, die sich auch nach Ablegen der Nadel nicht wieder schließen. Krawattennadeln und -clips gibt es in allen Preislagen. In wirklich allen, denn die teuerste Krawattennadel besteht aus Weißgold und ist mit Brillanten und Saphiren besetzt. Preis: auf Anfrage. Wenn selbst Sotherby‘s in London eine solche Preisangabe macht, dürfte der Preis tatsächlich astronomisch sein. Angeblich soll sie einem Zar gehört haben. Doch für eine schöne Nadel oder einen eleganten Clip müssen Sie nicht unbedingt den Gegenwert des durchschnittlichen Bruttoinlandsproduktes eines EU-Staates ausgeben. Tatsächlich ist auch das Material nicht so wichtig, denn es kommt nicht mit Ihrer Haut in Kontakt, allergische Reaktionen sind also nicht zu befürchten. Das Design des Clips sollte allerdings stimmen. Hier gilt: Weniger ist mehr. Man darf ein Symbol oder eine Form ruhig deutlich sehen, doch sollte der Schmuck die Krawatte nicht in den Hintergrund stellen. Ob es schimmern soll, oder kühle Metalloptik den stilistischen Nagel auf den Kopf trifft, ob bunt oder einfarbig, das ist, ausnahmsweise, reine Geschmacksache. Manche große Unternehmen bieten eigene Nadeln und Clips mit dem Firmenlogo an, ebenso Vereine oder Clubs. Die Krawattennadel gilt als eine Art Abzeichen, denn wie oben schon erwähnt, geht sie auf Orden und Auszeichnungen bei Offizieren zurück. Die Nadel war sozusagen die „Feldversion“, die Orden an der Uniform wurden tatsächlich nur zu Anlässen getragen. Sinnvoll, denn ein hochdekorierter Offizier war natürlich ein sehr begehrter Gefangener. Andererseits musste er für seine Männer und vor allem andere Einheiten, die sich seiner angeschlossen hatten, erkennbar sein. Heute ist der Krawattenclip nicht nur schick, sondern auch praktisch. Er verhindert, dass die Krawatte etwa beim Hinsetzen nach vorne fällt oder sich bei einer langen Sitzung eine eigene, und unbeabsichtigt komische, Position sucht. Mit ihm wird die Krawatte am Hemd befestigt. Krawattennadeln, die direkt am Hals neben dem Knoten getragen werden, sind eine „on-off-Mode“. Zuletzt ganz groß in der Biedermeier-Zeit, hatten sie ein kleines Revival in den Siebzigern. Dabei handelte es sich um kleine Buttons oder, wenn es nobel sein sollte, Solitär-Steine. Gelegentlich sieht man das auch heute wieder. Es ist nicht gerade gängig, doch wer sich gerne ein wenig von der Menge Abheben möchte, kann auch zu einer solchen ungewöhnlichen Krawattennadel greifen.

Im besten Sinne „old school“

In den letzten 50 Jahren gab es immer wieder Trends, die die Krawatte auf die Ersatzbank zu schieben drohten. Doch der Ruf, die Symbolkraft hinter dem Accessoire scheint einfach zeitlos zu sein. Es steht für den erfolgreichen Mann mit Gefühl für Stil und Eleganz. Je nach Knoten und Farbe sendet der Schlips eine subtile Botschaft an die Umwelt, die durchaus Einfluss auf Erfolg und Prestige haben. Geschmackvoller Schmuck, wie beispielsweise eine Nadel geben Auskunft über den Status oder die Wichtigkeit, die ein Ereignis für den Herren hat. Auch Zugehörigkeit wird damit gezeigt. Vermutlich konnte deshalb keine Mode, keine „neue Lässigkeit“ dieses wichtige Kleidungsstück wirklich verdrängen. Wandlungsfähig und im Design praktisch unbegrenzt, wurden stattdessen die Krawatten eben auch lässig. Mehr noch, sie „schlichen“ sich als das Zeichen für die echte Lässigkeit in die Mode mit ein! Können Sie sich zum Beispiel ein Partyoutfit in den Achtzigern ohne Krawatte vorstellen? Die lange Tradition, mit der Krawatte aus einem Anzug ein Outfit für den selbstbewussten Mann auf gehobenem Parkett zu machen, wird auch in Zukunft erhalten bleiben. Die kleine Stoffbahn, die in so vielen Arten getragen werden kann und die so wichtige Botschaften an die Umwelt sendet, wird nie ganz aus der Mode kommen. Sie gehört zur Herrenmode wie etwa das Hemd oder auch das Sakko. Wollte man schwärmerisch werden, so könnte man sagen, die Krawatte ist ein Teil des männlichen Selbstbildes. Sie zeigt, dass der Junge ein Mann ist, dass er weiß was er will und seinen Weg geht. So ein positives und starkes Symbol wird immer bleiben und seinen Wert haben. Ebenso wie jene geradezu magischen Momente, in denen der junge Mann vom Mentor lernt, seine Krawatte richtig zu binden. Wer glaubt, die Krawatte hätte längst Staub angesetzt wurde nun eines besseren belehrt. Tatsächlich ist es so, dass man sich als Mann bei bestimmten Anlässen viel edler fühlt und auch in der Haltung ein besseres Bild abgibt, wenn das Gesamtbild stimmt. Und auch die Frauenwelt sieht einen schön angezogenen Mann mit Krawatte deutlich anders. Interessant und geheimnisvoll können subtile Botschaften ausgesendet werden. Es heisst nicht umsonst, Kleider machen Leute.

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